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Pesto Redux: Der Preis der Qualität

Februar 14th, 2011

Tom

Wegen der Frage, zu welchem Preis man realisitischerweise Supermarkt-Pesto anbiegen kann, hat es hier im Blog kürzlich eine engagierte Diskussionngegeben.

Auslöser war das Pesto von Bertolli (sine Olivenöl oder Pinienkernen, cum Kartoffelflocken) – und die Behauptung der Unilever-Tochter, es sei betriebswirtschaftlich nicht möglich, mit besseren Zutaten zu arbeiten:

“Ein wirklich traditionell italienisches Pesto aus frischem Basilikum, Pinienkernen, Parmesan, Salz, Knoblauch und Olivenöl in unserer angebotenen Größe (würde) zwischen 8 und 9 Euro kosten – wer soll und kann das ausgeben?”

Bei Metro habe ich Freitag das hier gefunden: Pesto ohne Kartoffelflocken, dafür mit Pinienkernen. Formaggio-Pulver klingt zwar fragwürdig, aber besser als die Zutatenliste von Bertolli erscheint mir das allemal.

Pesto

Pesto

Kostenpunkt: 4,80 Euro – bei rund zweieinhalbmal mehr Inhalt als bei Bertolli (185 g). Auf die Bertolli-Packung gerechnet wären das 1,92 Euro. Wie gesagt, mit Pinienkernen und Olivenöl.

Geht also. Wenn man bei der Marge nicht so gierig ist.

flattr this!

3 Comments

Post a comment
  1. Februar 15, 2011

    Und, schmeckt das?

  2. Februar 15, 2011

    @ronnie soso. ich bleib bei selber machen.

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  1. Das Pesto-Prinzip oder: Warum ich an der Lebensmittelindustrie verzweifle | Tom Hillenbrand

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